Die Story

Der, von Drogen gezeichneter, Jonathan durchlebt bei seinem letzten Tripden puren Wahnsinn und findet nur noch einen Ausweg.

Gescheiterte Persönlichkeit, Drogenabhängigkeit, keine Zukunftsperspektive. Das umschreibt das Leben des Jonathan Cinner. Nach einer weiteren, von Drogen bestimmten Nacht verschwimmen Realität und Wahnsinn zu einem undefinierbaren „Brei“ von Gedanken.


Es war ein gewöhnlicher Freitag Abend für Jonathan, entmachtet von seiner Sucht, folgt er dem bestimmten Muster, trifft seine Vorbereitungen und setzt den erlösenden Schuss. Das Leben klingt sich aus und der Wahnsinn übernimmt unbemerkt die Oberhand.
Der Abend nimmt seinen weiteren Lauf, In der Disco ertränkt er die Abhängigkeit und verbleibenden Zweifel in Alkohol. Von seinen niederen Instinkten geleitet, verschlägt es ihn schließlich auf die Tanzfläche, wo sich schon bald eine willige Tanzpartnerin findet.
Im nächsten Moment taucht ein Unbekannter auf und übergibt ihm eine weitere Pille, welche er sich ohne zu hinterfragen einwirft.
Die Wirkung lässt nicht lange auf sich warten. Es scheint so als würde sich

die blutrünstigsten, boshaftesten und abgrundtiefsten Gedanken seiner Gegenüber in seinem Kopf zur einzigen Wahrheit manifestieren.
Der Versuch die Gedanken mit Alkohol wegzuspülen, verschlimmert die Situation nur noch weiter.
Von seinen Eindrücken geblendet, entflieht er der Menge in Richtung Toilette. Der Versuch sich selbst wieder in die Realität zu bringen, scheitert kläglich, genau wie sein Leben. Und so wird er letzten Endes mit seinem Spiegelbild konfrontiert. Der Selbstkonfrontation nicht gewachsen, beraubt er sich des Augenlichts um den Anblick nicht länger ertragen zu müssen, nicht wissend was real oder surreal ist.

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